UNTERRICHTSBESTIMMUNGEN ab 1. September 2018
des Musikschulverbands Waidhofen/Ybbstal


1.) Der Musikschulverband Waidhofen/Ybbstal bietet Gewähr für einen zeitnahen, Erfolg versprechenden Unterricht unter der Voraussetzung, dass die Erziehungsberechtigten für einen regelmäßigen und pünktlichen Unterrichtsbesuch des Schülers sowie für eine gewissenhafte, den Anweisungen des Lehrers entsprechende Vorbereitung der Aufgaben sorgen. In Bezug auf die Wahl der Unterrichtsmethode und die Auswahl der Behelfe hat der Lehrer völlige Freiheit.

2.) Der Unterricht erfolgt nach dem Lehrplan der Konferenz der österreichischen Musikschulwerke. Zum Schulschluss werden für Schüler im Ordentlichen Zweig Jahreszeugnisse und für Schüler im Außerordentlichen Zweig Schulbesuchsbestätigungen ausgestellt.

3.) Für den Musikschulverband Waidhofen/Ybbstal gilt die Prüfungsordnung für NÖ Musikschulen mit Öffentlichkeitsrecht.

4.) Jeder Schüler einer niederösterreichischen Musikschule gemäß NÖ Musikschulgesetz 2000 hat sich im jeweiligen Hauptfach einer Übertrittsprüfung in die nächsthöhere Leistungsstufe zu unterziehen.

5.) Der Schüler hat vor der jeweiligen praktischen Prüfung die der Leistungsstufe entsprechenden Kenntnisse im Ergänzungsfach Musikkunde nachzuweisen. Die theoretische Prüfung ist nach den fachspezifischen Regelungen der Übertrittsprüfungen an niederösterreichischen Musikschulen durchzuführen. Schüler im ordentlichen Zweig haben durchgehend ein Ensemble zu besuchen. Schüler im außerordentlichen Zweig können zu Ensembles eingeladen werden.

6.) Die Aufnahme des Schülers ist zu Beginn jedes Monats möglich, sofern freie Ausbildungsplätze vorhanden sind.

7.) Die Anmeldung gilt zeitlich unbefristet, mindestens jedoch für ein Schuljahr, bis der Austritt erklärt wird. Dazu ist eine schriftliche Abmeldung bis zum 31. Mai des laufenden Schuljahres erforderlich.

8.) Ein Ausschluss kann bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Disziplin oder bei völliger Nichteignung des Schülers nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten durch den Schulleiter ausgesprochen werden; ebenso nach Ermahnung bei andauernder Minderleistung oder mangelndem Fleiß.

9.) Unentschuldigtes Fernbleiben gilt nicht als Austritt. Ausnahmen sind in begründeten Fällen (z.B. lange Krankheit, Übersiedlung) im Einvernehmen mit der Musikschulleitung möglich.

10.) Bleibt ein Schüler dem Unterricht fern, so besteht die Zahlungspflicht des Elternbeitrags weiter.

11.) Der Schüler erhält im Hauptfach jede Woche eine Unterrichtseinheit zu 25, 30, 40 oder 50 Minuten. Das Unterrichtsjahr deckt sich mit dem Pflichtschuljahr. Auch hinsichtlich der schulfreien Tage (Ferien/ Feiertage) sind die Bestimmungen der öffentlichen Pflichtschulen maßgeblich. Es gibt keine schulautonomen Tage. Der Unterricht findet ausschließlich in den Räumlichkeiten der Musikschulen der Mitgliedsgemeinden statt.

12.) Der Schüler ist verpflichtet an Schulveranstaltungen teilzunehmen und muss mindesten 1x pro Jahr öffentlich auftreten.

13.) Der verpflichtende/empfohlene Besuch der Gemeinschaftsfächer Orchester, Ensembles, Musikkunde für die Elementarstufe (frühestens ab der 2. Klasse Volksschule möglich!) und für die Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe ist unentgeltlich.

14.) Der Musikschulverband bietet mindestens 33 Unterrichtseinheiten im Schuljahr an. Wird diese Zahl aus Gründen, die der Musikschulverband zu vertreten hat, nicht erreicht, so werden pro Unterrichtseinheit 25min: EUR 13,40; 30min: EUR 14,50; 40min: EUR 18,90 und 50min: EUR 22,30 rückerstattet.

15.) Der Schüler ist verpflichtet, von einer voraussehbaren Versäumung des Unterrichts die Lehrkraft rechtzeitig zu verständigen, bei minderjährigen Schülern ist dies die Aufgabe der Erziehungsberechtigten. Erreicht ein Schüler durch längere Erkrankung die zu erteilenden mindestens 33 Unterrichtseinheiten im Schuljahr nicht, wird der Musikschulverband die entfallenen Stunden wie oben rückerstatten. Die Vergütung erfolgt nach Schulschluss durch den Musikschulverband.

16.) Vorhandene Leihinstrumente können vom Schüler gegen eine Leihgebühr von EUR 15,00 pro Monat entlehnt werden. Die Leihgebühr wird zur Gänze am Beginn des Schuljahres (1. September bis 31. Juli) per Erlagschein vorgeschrieben.

17.) Der Musikschulverband haftet nicht für die Beschädigung oder das Abhandenkommen von Kleidung, Instrumenten, persönlichen Gegenständen, etc.

18.) Unmündige minderjährige Schüler müssen von einem Erziehungsberechtigten oder Vertreter zum Unterricht gebracht bzw. vom Unterricht abgeholt werden. Außerhalb der Unterrichtszeit und des Unterrichtsraums besteht keine Aufsichtspflicht des Lehrers.

19.) Das Monatsschulgeld wird in 10 Monatsraten abgebucht und beträgt ab 1. September 2018:

Einzelunterricht

Instrumental-/

Gesangsunterricht

E25 Einzel
25 Min. 

E30 Einzel
30 Min.

E40 Einzel
40 Min.

E50 Einzel
50 Min.

Gruppe
zu zweit 50 Min.

Verbandsschüler
bis 24 Jahre

44,20

47,8062,6073,6044,20

Auswärtiger Schüler
bis 24 Jahre

88,3095,70125,10147,2088,30

Erwachsener Schüler
ab 24 Jahre

132,50143,50187,70220,80132,50


Gruppenunterricht (min. 6 zahlende Teilnehmer)

Kindertanz (KT) / Modernes Ballett (MB)
Musikalische Früherziehung (MFE)
Musikgarten (MG)


KT / MB
50 Min.

MG25
14-tägig

50 Min

MFE50
MG50

50 Min

Verbandsschüler

27,80

10,50

20,30

Auswärtiger Schüler

37,40

13,90

27,80


Gruppenunterricht (min. 10 zahlende Teilnehmer)

Musiktheater (MT)

MT100

100 Min

Verbandsschüler

27,80

Auswärtiger Schüler

37,40


Verbandsobmann: 
Bgm. Mag. Werner Krammer e.h.


Musikschulleitung:
Dir. Mag. Christian Blahous e.h. 


Geschlechtsspezifische Bezeichnungen im Rahmen dieses Gesetzes gelten jeweils für Personen beiderlei Geschlechtes.